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Was ist die Klickrate (Click-Through Rate, CTR)? Eine Definition

Was ist die Klickrate oder Click-Through Rate (CTR)?

CTR oder Klickrate bezeichnet das Verhältnis zwischen der Anzahl der Klicks auf einen bestimmten Link oder Call to Action (auch CTA, z. B. der Text „Mehr erfahren“ am Ende einer E-Mail-Marketingkampagne) und der Anzahl der Zugriffe auf den Link (auch bekannt als die Anzahl der Impressionen).

Hier eine einfache Formel für die Klickrate:

CTR = (Klicks / Impressionen) x 100

Wenn zum Beispiel 100 Personen eine Online-Anzeige sehen und 5 Personen darauf klicken, um mehr über das Produkt zu erfahren, hat diese Anzeige eine CTR von 5 %.

Die CTR kann verwendet werden, um den Erfolg von Pay-per-Click (PPC)-Suchergebnissen (z. B. mit Google Ads oder anderen Suchmaschinen), CTAs auf einer Landing-Page oder Hyperlinks in Blogbeiträgen und E-Mail-Kampagnen zu messen.

Warum ist die CTR wichtig?

DieCTR ist eine wichtige Kennzahl, weil sie dir hilft, deine Kund:innen zu verstehen –sie zeigt dir, was funktioniert (und was nicht), wenn du versuchst, deine Zielgruppe zu erreichen. Eine niedrige CTR könnte darauf hinweisen, dass du die falsche Zielgruppe ansprichst oder dass deine Botschaft nicht überzeugend genug ist, um sie zum Klicken zu bewegen.

Nehmen wir das Beispiel einer bezahlten Suchanzeigenkampagne, die Besuchende auf deine Website, deinen E-Commerce-Shop oder deine Landing-Page weiterleitet. Anhand der CTR einer Online-Anzeige kannst du feststellen, wie effektiv die Anzeige potenzielle Kund:innen anlockt . Du kannst dann Anzeigentext, Anzeigenposition und CTAs vergleichen, um herauszufinden, welche Anzeige die höchste CTR hat.

Was ist eine gute CTR?

Die CTR variiert je nach Branche. Um herauszufinden, wie eine gute Klickrate für dein Unternehmen aussehen würde, kannst du als Erstes die durchschnittlichen Klickraten deiner Branche recherchieren. Sobald du die aktuellen Benchmarks und Branchendurchschnitte kennst, kannst du Maßnahmen ergreifen, um eine höhere CTR zu erzielen und deine Unternehmensziele zu erreichen.

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4 Tipps zur Verbesserung der CTR

Es gibt verschiedene Faktoren, die du berücksichtigen solltest, wenn du die CTR über verschiedene digitale Marketingkanäle erhöhen möchtest.Wie du die CTR erhöhst, hängt davon ab, wo du die CTR erhöhen möchtest.

Wenn du beispielsweise eine niedrige CTR auf einem Social-Media-Kanal wie Facebook haben möchtest, solltest du überlegen, mit welchen Hashtags du deine Zielgruppe besser erreichen kannst.

Hier sind vier Tipps, die du beachten solltest, wenn du versuchst, die CTR zu verbessern:

1) Optimiere deine Überschrift und deinen Text:

Verwende in deiner Überschrift und deinem Text ein oder zwei Keywords, die im Mittelpunkt stehen. Appelliere an die Emotionen und Bedürfnisse deiner Zielgruppe: Löse ein Problem für sie.

2) Füge CTAs ein:

Schreibe einen direkten und überzeugenden Call to Action. Dein CTA sollte einladend sein und dein Publikum zum Klicken auffordern.

3) Verwende Bilder:

Die Verwendung von Bildern ist eine gute Möglichkeit, die CTR zu erhöhen. Je nach Marketingkanal können verschiedene Arten von Bildern besser funktionieren als andere. Führe A/B-Tests mit verschiedenen Bildtypen durch, um herauszufinden, was für dein Unternehmen am besten funktioniert.

4) Probiere Hashtags:

Hashtags funktionieren auf mehreren Plattformen, wie Facebook und LinkedIn. Recherchiere, welche Hashtags in deiner Branche im Trend liegen oder beliebt sind, und verwende Hashtags, die sich auf den Rest deines Textes beziehen, um die Chancen zu erhöhen, von deiner Zielgruppe gesehen zu werden.

Wirb bei deinen idealen Kund:innen für bessere Conversions (nicht nur für eine hohe CTR)

Klicks und Conversions sind nicht dasselbe: Die CTR gibt den Prozentsatz der Personen an, die geklickt haben, aber nicht die Gesamtzahl der Personen, die konvertiert haben (z. B. einen Kauf getätigt oder sich für deinen Newsletter angemeldet haben). Mit anderen Worten: Eine Online-Anzeige kann eine hohe Klickrate, aber eine sehr niedrige Conversion-Rate haben, was zu hohen Kosten pro Conversion (CPC) führt.

Wie kannst du also sicherstellen, dass die Personen, die auf deine Anzeigen klicken, ihre Customer Journey bis hin zur Conversion fortsetzen? Konzentriere dich auf deine idealen Kund:innen.

Ideale Kund:innen sind diejenigen, die den größten Nutzen aus dem Angebot deines Unternehmens ziehen. Sie kommen mit großer Wahrscheinlich immer wieder, wenn du sie gut behandelst, und bilden das Rückgrat deines Kundenstamms  – deshalb möchtest du sie natürlich mit deiner Werbung ansprechen.

Um herauszufinden, wer diese Menschen sind und was sie von einem Unternehmen wie deinem erwarten, solltest du einige Nachforschungen anstellen und User Personas erstellen.

Erstelle datengestützte User Personas

Eine User Persona ist eine mehr oder weniger fiktive Figur, die auf demografischen und psychografischen Daten der Menschen basiert, die deine Produkte kaufen.

Eine einfache User Persona beantwortet folgende Fragen:

  1. Wer sind deine Kund:innen?

  2. Was ist ihr Hauptziel?

  3. Was hindert sie daran, das zu bekommen, was sie wollen?

Die folgenden Tools helfen dir bei der Beantwortung dieser Fragen, damit du deine Botschaften auf die Bedürfnisse deiner Kund:innen zuschneiden kannst, um deren Zweifel zu zerstreuen und Conversions zu fördern.

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Sobald du ein klares Verständnis davon hast, wer deine Kund:innen sind, was sie wollen und was sie davon abhält, es zu bekommen, kannst du Anzeigen erstellen, die deine idealen Kund:innen anziehen und sie überzeugen, zu konvertieren.

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